5. Januar – Licht

Bild von B. Getrey-Martin

12. Rauhnacht

Heute um Mitternacht endet die magische Zeit der Rauhnächte. Dem Kreislauf der Natur folgend wohnt bekanntlich in jedem Ende gleichzeitig ein neuer Anfang. Ganz allmählich, noch ganz zart und kaum spürbar, werden die Tage wieder länger und das Licht kehrt zurück -äußeres Licht.

Erwecke auch Du Dein Licht, Dein inneres Licht. Stell‘ Dir etwas vor, dass Dich glücklich macht. Vielleicht, dass Du an Deinem Lieblingsort, bei Deinem Lieblingsmenschen, bei Deinem Lieblingstier, in Deinem Traumjob oder was auch immer für Dich richtig ist, bist.

Spür‘ bewusst hinein, wie fühlt es sich an? Spür‘ die angenehme Wärme, die Dich erfüllt. Diese Wärme und Geborgenheit bringt Dein inneres Licht zum Leuchten. Sei Dir bewusst, dass Du Dein inneres Licht stets bei Dir trägst, Du kannst es jederzeit zum Leuchten bringen.

Unser inneres Licht zu spüren und das warme Leuchten zu bewahren, ist das Ziel unserer spirituellen Reise durch die Rauhnächte.

Wenn Du Dich bewusst von den Rauhnächten verabschieden möchtest, empfehle ich Dir das Räuchern. Es ist ein altes, bewährtes Ritual. Dabei ist es meiner Meinung nach völlig egal, ob Du eine Kräutermischung auf Kohle verräucherst  und mit Deiner Räucherschale durch ’s Haus gehst oder ein Räucherstövchen in einem Zimmer platzierst. Vielleicht möchtest Du ja auch lieber Räucherstäbchen verwenden, dann tu das – folge am besten ganz einfach Deiner Intuition!

Sobald Dein Räucherwerk verglommen ist, öffne weit die Fenster und Türen und lasse alles Negative und Dunkle hinausziehen.

 

Ich würde mich freuen, wenn ich Dir mit meiner Blogartikel-Rauhnachtsbegleitung etwas Inspiration, Impuls und Fröhlichkeit schenken durfte. Schreibe gerne etwas dazu, einfach hier unten im Kommentarfeld.

 

4. Januar – Dankbar sein

Bild von anncapictures auf Pixabay

11. Rauhnacht

Wofür bist Du dankbar in Deinem Leben?

Empfindest Du Dankbarkeit auch für die scheinbar selbstverständlichen, kleinen und alltäglichen Dinge?

Zum Beispiel für den vertrauensvollen Blick, den Dein Tier Dir schenkt?

Oder die freundliche Geste Deiner Kollegin?

Nimm heute ein paar Bonbons, kleine Kieselsteinchen, Kaffeebohnen oder ähnliches und deponier sie in Deiner linken Jacken- oder Hosentasche. Und dann geh‘ bewusst durch den Tag und lass‘ für jede, auch noch so kleine Wahrnehmung, die Dein Herz erfreut, eines der Teilchen von Deiner linken in Deine rechte Tasche wandern.

Am Abend schaust Du Dir an, wie viele Bonbons, Kieselsteinchen, Kaffeebohnen sich nun in Deiner rechten Tasche befinden und bist vielleicht DANKBAR für Deine Sammlung erfreulicher Momente dieses vergangenen Tages.

 

Bild von Susan Cipriano auf Pixabay

 

1. Januar – Entscheidung

Bild von Olivia Martin

8. Rauhnacht

♥ Neubeginn ♥

♥ unendlich viele Möglichkeiten

♥ Vertrauen in das Leben  ♥

♥ Herzenswünsche ♥

♥ Selbstwirksamkeit ♥

♥ Lebenszeit ♥

♥ Entscheidungen ♥

 

 

„In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch.
Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen.
Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte.
Was immer Du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie.
Beginne jetzt.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

 

31. Dezember – Visionen

Bild von chucksink auf Pixabay

7. Rauhnacht

Der Jahreswechsel steht vor der Tür, heute geht es darum den Übergang zu gestalten und sich dem Neubeginn zuzuwenden. Diese Rauhnachtsenergie ist bestens dazu geeignet, um Dich mit Deinen VISIONEN für das kommende Jahr zu beschäftigen.

Die nachfolgenden Fragen möchten Dich dazu inspirieren. Am besten machst Du Dir wieder Notizen in Dein Rauhnachtsbüchlein.

  • Was sind Deine HERZENSZIELE für das neue Jahr?
  • Was möchtest Du BEWAHREN?
  • Was möchtest Du VERÄNDERN?
  • Welche(s) Ziel(e) willst Du ERREICHEN?
  • Wie fühlt es sich an, wenn Du Dein Ziel erreicht HAST?
  • Was VERÄNDERT sich dadurch in Deinem Leben?

30. Dezember – Spür Dich mal wieder

Bild von Dimitri Houtteman auf Pixabay

6. Rauhnacht

Nimm Dir heute wieder ein paar Minuten Zeit für Dich und lade auch gern wieder Dein Tier zum Mitmachen ein.

  • Zünde eine Kerze an
  • Atme ein paar Mal tief durch und komm in Deiner Mitte an
  • Richte Deine Aufmerksamkeit nur auf Deinen Atem, ganz leicht und ohne Anstrengung
  • Spür einfach nach, wie mit jeder Einatmung Dein Atem durch Deinen Körper fließt und Dich mit frischer Energie versorgt. Und spür nach, wie Du mit jeder Ausatmung verbrauchte Energie loslässt. Du brauchst nichts dafür zu tun, Dein Atem fließt ganz von selbst, einfach so, Du kannst Dich darauf verlassen
  • Nimm all Deine Gefühle, die sich einstellen, einfach nur wahr. Bewerte nichts, alles ist gerade gut und richtig, so wie es ist
  • Atme nun noch einmal tief ein und dann lass mit Deiner nächsten Ausatmung alles los, was für Dich überholt oder beendet oder zerbrochen ist und nicht mehr zu Dir passt
  • Und mit Deiner nächsten Einatmung genieße den Freiraum für Neues, den Du Dir soeben geschaffen hast

 

29. Dezember – Freundschaft

Bild von Olivia Martin

Der fünfte Monat im Jahr ist der Mai und hierfür steht die heutige, fünfte Rauhnacht. Wenn ich an den Mai denke, fällt mir zu aller erst eine bunte und vielfältige Blütenpracht ein. Ich denke an gelbe Rapsfelder, duftenden Flieder, Kirsch- und Apfelblüten, Löwenzahn und Maiglöckchen.

Gleichzeitig kommt mir auch die ein oder andere Freundschaft mit Mensch und Tier in den Sinn. Manche Freundschaften und Beziehungen haben dauerhaft Bestand und blühen regelmäßig immer wieder auf – ähnlich wie in der Natur. Andere hingegen scheinen nur für eine bestimmte Zeit vorgesehen zu sein.

Die Energie der heutigen Rauhnacht bietet sich an, um zu beleuchten, was Freundschaft für Dich bedeutet. Dazu kannst Du Dich mit folgenden Fragen beschäftigen:

      • Was bedeutet Freundschaft für Dich?
      • Wie gestaltest Du Deine freundschaftlichen Beziehungen?
      • Was bedarf der Vergebung oder Heilung in der Freundschaft?
      • Wie ist es um Deine Freundschaft mit Dir selbst bestellt?
      • Bist Du mit Dir selbst in Frieden?

Wie wäre es, wenn Du heute Dir selbst und Deinem tierischen oder menschlichen Freund ein paar nette Worte sagen oder schreiben würdest?

„Viele Winter und viele Sommer … „

„Viele Winter und viele Sommer –  sah ich kommen und gehen. – Geduld nur, Geduld!“ So lauten die tröstenden Wichetelworte, die Tomte Tummetott in Astrid Lindgrens wunderschönem Wintermärchen in eisiger Winternacht den Menschen und Tieren des alten Bauernhofes zuraunt.

Der alte Wichtel wacht heimlich und leise über Haus und Hof und allen, die dort leben, damit niemandem etwas geschieht. Aber noch nie hat ihn jemand gesehen, einzig seine Fußspuren im Schnee lassen erkennen, dass er wieder nach dem Rechten geschaut hat.

Seine Anwesenheit lässt die eisig kalte Nacht ein bisschen wärmer werden und seine Worte schenken Trost und Hoffnung. Hoffnung, dass jedem Winter ein Sommer folgt und nach der Dunkelheit wieder Licht wird.

„Winter und Sommer kommen und gehen, Jahr folgt auf Jahr … “

In der Heiligen Nacht beginnen die Rauhnächte. Es heißt, dass in dieser Zeit die Schleier zwischen den Welten dünner sind und dass man die Tiere reden hören kann. Also die beste Zeit, um ein bisschen zur Ruhe zu kommen und dabei auf die eigenen Wahrnehmungen bewusst zu achten.

Das kannst Du beispielsweise ganz einfach tun, indem Du  Dir an jedem der 12 Rauhnachtstage – also vom 25. Dezember bis 5. Januar – jeweils  ein bisschen Zeit schenkst, es Dir gemütlich machst und in die Stille eintauchst. Lade auch ruhig Deine Tiere dazu ein mitzumachen.

In der ersten Rauhnacht kannst Du dabei das vergangene Jahr vor Deinem inneren Auge Revue passieren lassen. Spüre nach, wofür Du in diesem Jahr dankbar bist, was besonders schön war für Dich und was dich begeistert hat. Wer war wichtig für Dich in diesem Jahr, wer hat Dir beigestanden? Was möchtest Du loslassen und was mitnehmen ins neue Jahr?

Nimm einfach nur wahr, nichts bewerten, nichts gewichten. Wenn Du möchtest, mach Dir Notizen. Du kannst dafür ganz einfach ein paar Blätter zusammenheften und Dir Dein eigenes Rauhnachtstagebuch gestalten. Geh achtsam durch den Tag und schenk Deinen Träumen besondere Beachtung; auch darüber kannst Du Dir Notizen in Deinem Büchlein machen.